Kneipenabend Nr. 2

Wie versprochen hat sich die Fachschaft nach langem Grübeln auf einen Termin für unseren zweiten Studiengangs-Kneipenabend geeinigt.

Wenn ihr – ob neu dabei oder schon längst fertig – eure aktuellen (oder ehemaligen) KommilitonInnen das erste Mal oder mal wieder auf ein Bierchen, einen Saft oder ein kalorienarmes Mineralwasser treffen möchtet, kommt am Donnerstag, den 11. Dezember ab 20 Uhr ins Clash in die Gneisenaustr. 2a.

Es darf auch nicht über Literatur gesprochen werden.

1 Kommentar

Eingeordnet unter General

Imma-Abso am 27.10.08: Rückblick

Liebe Leute,

sie liegt zwar schon eine Weile zurück, unsere Imma(trikulations)- und Abso(lventen)-Feier im Literarischen Colloquium Berlin, aber weil man sich ja an gelungene Dinge gern erinnert, wollen wir uns gemeinsam an den von Herrn Richter geschossenen Fotos freuen. Die Auswahl wurde selbstverständlich von der Fachschaft zensiert.

Außerdem geht an dieser Stelle nochmal ein Willkommen an die Neuen, ein Glückwunsch an die Fertigen und ein Dankeschön an alle raus, die gekocht/aufgeräumt/geputzt/*BeitragDeinerWahl* haben. Das Essen war großartig (hab ich gehört), das Aufräumen geht nächstes Mal vielleicht noch schneller, wenn sich das EE/K – Engagement und Entspannung pro Kopf – in Zukunft ausgeglichener verhält.

Dass die Feier im LCB stattfand, war eine großartige Neuerung, die der Veranstaltung nicht nur mehr Charme, sondern offensichtlich auch mehr Gäste bescherte. – Letztere dürften sich eigentlich alle gut unterhalten gefühlt haben, schließlich reihte sich ein Höhepunkt an den anderen: die Verabschiedung Prof. Pfisters, Initiator und Beauftragter des Masters Angewandte Literaturwissenschaft, Frau Risses vorübergehende “Verabschiedung” in den Mutterschutz, die Zeugnisvergabe durch Prof. Mattenklott, die gepfefferte Festrede des Literaturkritikers Helmut Böttiger, der fantastische Wein zum Buffet …

… wie gesagt, insgesamt gelungen!

befunden von: Heide

1 Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Kneipenabend!

Liebe Leute,

das neue Semester steht vor der Tür, das kann die FSI natürlich nicht unkommentiert lassen. Und um uns gleich richtig auf die Uni, Masterarbeit oder was sonst grad ansteht einzustimmen, haben wir uns gedacht, gemeinsam ein gepflegtes Bier trinken kann nur förderlich sein. Außerdem wollen wir wissen, wer die “Neuen” so sind, und umgekehrt sicher auch.

Deswegen ist der gesamte Studiengang (Ehemalige auch willkommen) herzlich eingeladen, am Mittwoch, den 15.10. ab 20.00 Uhr ins Clash zu kommen (Gneisenaustr. 2a, Hinterhof – und ja, es ist ein gewisser Hang zu gewissen Etablissements bei den Fachschaftsaktivitäten zu bemerken, das liegt schlicht und einfach an der Raumkapazität dieser gewissen Etablissements. Alternativvorschläge gerne an angwlitberlin@gmail.com). Wer keinen Bock hat zu reden, kann kickern, billarden oder sich mit dem Spielautomaten beschäftigen.

Wahrscheinlich werden unsere “Inder” noch nicht von der Exkursion zurück sein – diesbezüglich herrscht bei uns Verwirrung, vielleicht kennt da jemand die genauen Fakten? Falls sie tatsächlich erst die Woche drauf zurückkommen: Lasst uns ihnen das Gefühl geben, sie hätten so richtig was verpasst, kommet in Scharen und mit Durst!

Heide

1 Kommentar

Eingeordnet unter General, interdisziplinär

Picknick

Liebe Leute,

das Sommersemester neigt sich dem Ende, es wird Zeit für das (darf man schon sagen: traditionelle?) Picknick. Im Viktoriapark wollen wir am 15.7. ab 19 Uhr mit Euch auf Decken rumsitzen, endlich mal mit Leuten reden, die man aus unerfindlichen Gründen seit drei Monaten nicht gesehen hat, und vielleicht einen neuen Großmeister des Kirschkernweitspuckens küren. Vorausgesetzt wir haben Kirschen. Was mich zum nächsten Punkt bringt: Wie es sich für ein Kollektiv überschaubarer Größe, wie wir es sind, gehört, ernähren wir uns gegenseitig. Wenn Ihr also in Euren Küchenschränken gute Dinge findet, die Ihr den anderen auf keinen Fall vorenthalten möchtet, habt sie doch einfach am Dienstag dabei. Und am besten kündigt Ihr Eure gute Tat schonmal an unter: angwlitberlin@gmail.com .

Wir freun uns drauf!

Heide

FAQs

Was passiert, wenn es regnet? – Es wird nicht regnen.

Wie machen wir das mit Getränken? – Damit nicht einer eintausend Flaschen eventuell hochprozentiger Flüssigkeit durch die Transportmittel der BVG schleusen muss, bringt am besten jeder selbst etwas davon mit, worauf er Lust haben wird. Wer nix zu essen mitbringt, kann ja dann beim Wein/Saft/* die anderen ein bisschen mitbedenken.

Was wird sonst noch gebraucht? – Sehr gute Frage. Wessen Herz höher schlägt, wenn er an Windlichter und Mülltüten denkt, kann das gerne kundtun unter angwlitberlin@gmail.com , das wird dann in der Planung berücksichtigt.

Wo genau im Viktoriapark treffen wir uns nochmal? – Rechts oben am Kreuzberg, da gibt es in der Nähe einer Aussichtsplattform eine Wiese.

Was passiert, wenn es doch regnet? – Ist dieser Fall schon den ganzen Tag über absehbar (ist aber unwahrscheinlich, es sollen sonnige 24° werden), blasen wir die ganze Geschichte ab und belegen mit versammelter Mannschaft eine gute Kneipe. Wenn einer eine Idee hat, welche Kneipe groß genug und gut erreichbar ist, sind Vorschläge willkommen unter angwlitberlin@gmail.com . Sollte der Regen spontan einsetzen, werden wir ebenfalls wie die Heuschrecken über eine nächstgelegene Kneipe herfallen (hier bietet sich das Clash an).

1 Kommentar

Eingeordnet unter interdisziplinär

Nachtkritiker

Ein kleines, aber natürlich feines Projekt von uns ist zurzeit auf der Theaterkritik-Website www.nachtkritik.de zu begutachten. Im Rahmen des Seminars “Theaterkritik” bei Dr. Dirk Pilz haben wir das JUNG-Spektakel am Maxim Gorki Theater besucht und über die einzelnen Stücke und Aktionen Kritiken verfasst. Am Nachmittag und Abend des 21. Juni haben wir gemeinsam das Spektakel besucht und dort unsere Eignung zum Rebellen getestet, dem Raucherchor gelauscht oder sind den neongelben Schildern zur Uraufführung der Bühnenversion von Clemens Meyers Roman “Als wir träumten” gefolgt. In der Nacht haben wir dann unsere Eindrücke formuliert, wieder verworfen und neu geschrieben, bis um 9 Uhr morgens die Abgabe anstand. Die Kritiken haben wir dann noch einmal gemeinsam mit Dr. Pilz korrigiert und jetzt stehen sie im Netz.

Auf der Nachtkritik-Seite findet ihr unsere Werke nach einem Klick auf den Kasten “JUNG – Rebellion und Melancholie”, der rechts unter den Meldungen steht.

 

Viel Spaß!

Ida

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Berlin, Kultur, Theater

Am Ende der Stillen Post der Künste

Es ist geschafft! Als der Masterstudiengang und die Literaturwerkstatt am 23. Mai 2008 um 20 Uhr zu der Abschlussveranstaltung der “Stillen Post der Künste” einlud, hatten wir wohl kaum mit einem derart großen Andrang gerechnet: Wer einen Sitzplatz ergattern wollte, musste sich bereits sehr früh einen reservieren. Letztlich saßen die Leute bereitwillig vor der Bühne auf dem Boden und standen hinten am Eingang, um die Premiere der Kunstwerke mitzuerleben.
Die sechs Künstler aus Literatur, Musik und Fotografie, die ursprünglich erst nach und nach mit ihren Werken die Bühne betreten sollten, wurden kurzerhand schon zu Beginn der Veranstaltung auf die Bühne geholt, um noch weitere Sitzplätze zu schaffen. – Schließlich konnte es losgehen:

Für das Publikum, aber vor allem auch für die Künstler, war dieser Abend eine große Premiere: Die Kunstwerke waren über fünf Monate hinweg entstanden. In diesen fünf Monaten arbeiteten die Künstler jeweils anonym und kannten nur das Werk ihres Vorgängers. Gesichter und Kunstwerke wurden nun endgültig gelüftet – die Neugierde war also dementsprechend groß. Auf der Bühne saßen in der Reihenfolge ihres Schaffens: Katja Lange-Müller, Sascha Weidner, Klaus Janek, Ann Cotten, Jonas Maron und Kolja Mensing.

Von der etwas kribbeligen Blattlausgeschichte der Schriftstellerin Katja Lange-Müller, die an einem “Sonntag in Berlin” spielte, gelangten wir auf der Fotografie von Sascha Weidner an einem Ort zwischen Mikro- und Makrokosmos. Der Kontrabassist Klaus Janek betrachtet das abstrakte Bild als seine Partitur und erklärte eindrücklich und einleuchtend, wie er das Bild in seine Bestandteile aufschlüsselte und in einem Musikstück vertonte. Dieses spielte er daraufhin live vor.
Ann Cotten abstrahierte noch einige Schritte weiter, denn in ihrem Text fand man in Satzwiederholungen nicht nur musikalische Elemente. Es gelang ihr in ihrem Text außerdem eine Metakommunikation über Sprache und die Künste an sich anzusiedeln. Mit diesem Text im Kopf hat sich der Fotograf Jonas Maron auf die Suche nach einem Motiv in Berlin gemacht und eine Straßenszene an der Berliner Friedrichstraße eingefangen. Diese Fotografie bildete die Vorlage für den Schriftsteller Kolja Mensing, dessen Geschichte an einem Montag in der Friedrichstraße ihren Anfang und ihr Ende nahm und insgesamt drei Jahre umfasste.

Nach dem Anfang an einem Sonntag in Berlin sind wir zum Abschluss der “Stillen Post der Künste” wiederum in Berlin gelandet, jedoch an einem Montag. Zufall? Sicherlich, wenn man die Stationen zwischen dem Urtext und dem Ende betrachtet – aber doch irgendwie ein schöner Zufall. Auf dem Mond ist die Stille Post jedenfalls nicht gelandet…

Nach der Veranstaltung am 23. Mai 2008 folgt nun… ja, was? Erstmal große Erleichterung, dass die Veranstaltung selbst, aber auch die Organisation im Vorfeld so gut geklappt hat. Freude darüber, dass das Projekt bei den Künstlern und die Veranstaltung beim Publikum so gute Resonanz fand. Dankbarkeit, dass wir das Projekt realisieren durften – eine solche Chance ist zweifellos nicht die Regel! -; hier sind nochmal unsere Förderer zu nennen, die Stiftung Preußische Seehandlung, der Berliner Senat für Kultur und unser Master-Studiengang: Vielen herzlichen Dank! Wir können aber auch mit großem Stolz zurückblicken: Unser Projekt, das uns zwei Semester begleitet hatte, erlebte seinen Höhepunkt! Und mit dem Ergebnis können wir doch richtig zufrieden sein!

Antonia

Hier sind übrigens ein paar Links zu Presseresonanzen:

“Hauptsache hybrid” (Steffen Richter), Tagesspiegel vom 20.05.2008

Interview mit Jörg Thadeusz auf rbb radioeins am 24.05.2008

“Stille Post der Künste” (Matthias Thiele), Tagesspiegel vom 14.06.2008

2 Kommentare

Eingeordnet unter Berlin, Fotografie, interdisziplinär, Kultur, Lesungen, Literatur

Stille Post der Künste… wird zum letzten Mal gelüftet

Euer fotografisches Wissen war um ein neues in unserem “Stille Post”-Rätsel gefragt und auch diesmal war es nicht einfach! Wer brachte Ann Cottens lyrischen Texte wieder in die Welt der Bilder? Jonas Maron!

Jonas Maron arbeitet als freier Fotograf sowie als Dozent für Fotografie an der Ostkreuzschule in Berlin. In seinen vergangenen Veröffentlichungen (“Was weiß die Katze vom Sonntag?”, zus. mit Monika Maron und Katja Lange-Müller (2002); “Chandlers Welt” (2004; beide Nicolai’sche Verlagsbuchhandlung)) bewegte er sich mit seinen Bildern in der Literatur. Er versteht es, Texte in seinen Bildern zu visualisieren und genau das war auch seine Aufgabe in “Stille Post der Künste”.

Da nun die heiße Phase der Pressearbeit begonnen hat und die Namen mittlerweile durch die Presse kursieren (zumindest hoffen wir das!), wird es leider kein neues Rätsel geben. Aber zuletzt sei abschließend noch der sechste Künstler im Bunde erwähnt, der derzeit in den letzten Zügen seiner Erzählung sitzt: Kolja Mensing!

Kolja Mensing ist Kulturjournalist, Literaturkritiker, Schriftsteller und Filmemacher und widmet sich dem Thema Provinz (“Wie komme ich hier raus?”, KiWi 2003) sowie anderen seltsamen Orten, etwa einer Hochhaussiedlung und einem Shoppingcenter (“13ter Stock”, 2004; “13ter Shop”, 2007; beide Mairisch Verlag). Im Jahr 2007 erschienen außerdem sein Kurzgeschichtenband “Minibar” (Verbrecher Verlag), in dem er Geschichten aus dem Alltag der Mittdreißiger erzählt und auf engstem Raum mit unterschiedlichsten Themen und Erzählebenen experimentiert.

Was für eine Geschichte er für die “Stille Post der Künste” schreiben wird – tja, das erfahrt ihr nur, wenn ihr am 23. Mai in die Literaturwerkstatt Berlin kommt! Um 20 Uhr werden die Kunstwerke nacheinander gelüftet…!
Ein exklusives Buch mit allen Kunstwerken und den ureigensten Gedanken der Künstler zu ihren Werken gibt es an diesem Abend für 7 € zu kaufen.

Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen und freuen uns auf unsere Gäste!
Euer “Stille Post der Künste”-Team

1 Kommentar

Eingeordnet unter Berlin, Fotografie, interdisziplinär, Kultur, Literatur, Literaturrätsel